Seit Anfang März 2018 gehört Marcus Himmel als Business Development Manager unserem Vertriebsteam an. Sein Büro befindet sich im Norden von Deutschland, in der Nähe von Hamburg.

Von dort aus betreut er das gesamte Bundesgebiet und steht für unsere deutschen Kunden als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Herr Himmel blickt auf viele Jahre erfolgreicher Vertriebsaktivitäten in vergleichbaren Positionen zurück und ergänzt mit seiner Erfahrung und seinen Kontakten optimal unser Vertriebsteam.

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Das Geschäftsjahr 2016/17 beendet BECOM mit einem Rekordumsatz von 82,5 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von ca. 8 Millionen Euro oder 10,7%. Im Produktbereich wurden drei neue ToF(Time of Flight)-Kameras für Anwendungsgebiete in der Logistik, Zählung und Automotive lanciert. Im neuen Jahr plant BECOM die Erweiterung des akkreditierten EMV-Labors am Standort in Wien.

Jedes Jahr wird von der Grazer Firma AVL List der „AVL Supplier Award“ in verschiedenen Bereichen vergeben. Dieses Jahr wurde BECOM der „AVL Supplier Award 2017“ in der Kategorie „Quality Excellence“ übergeben. BECOM ist im E2MS Segment „preferred Supplier“ von AVL und wurde aufgrund der außergewöhnlich hohen Qualität ausgezeichnet. Mit den mehr als 8.600 Mitarbeitern weltweit gelingt es AVL Jahr für Jahr neue Technologien/Systeme zu entwickeln und damit Weltmarktführer zu sein. „BECOM ist stolz darauf, Partner von AVL, einem der innovativsten Unternehmen Österreichs, zu sein“, betonen die Geschäftsführer Johann Bock und Franz Klein.

Ein wesentlicher Meilenstein in Richtung Internationalisierung gelang dem Unternehmen im Juli 2017 mit der Beteiligung von 51% an der IVP Group Germany GmbH mit Hauptsitz in Buchenbach. Durch den Zusammenschluss werden die globale Reichweite und die Interaktion mit weltweit etablierten Partnern gestärkt. Im BECOM-Portfolio befinden sich nun auch Vertriebsstandorte in Deutschland und Amerika, sowie ein weiterer Produktionsstandort in Shenzhen (CN), neben den bereits bestehenden in Hochstraß (AT) und Tatabánya (HU).

„Die Digitalisierung bietet für uns mittelfristig die Chance, unsere Effizienz und Qualität in der Produktion und in den vorgelagerten Prozessen zu steigern und somit die Wettbewerbsfähigkeit im globalen Kontext zu erhöhen. Langfristig werden die in den Produktionsprozessen generierten Daten das Potential beinhalten, um neue Geschäftsmodelle anzustoßen. In weiterer Konsequenz können wir dadurch Arbeitsplätze sichern und sogar neue schaffen.“, fasst der Geschäftsführer von BECOM Electronics GmbH, Johann Bock, die Potentiale, welche die 4. Industrielle Revolution für sein Unternehmen bringt, zusammen. „Durch den hohen Grad der globalen Vernetzung verändert Industrie 4.0 unsere Arbeitswelt massiv und macht sie komplexer. Daher brauchen wir hochqualifizierte Fachkräfte, die uns weiterhin auf Kurs halten. Wir nehmen uns hier nicht aus der Pflicht und bilden unsere MitarbeiterInnen laufend selbst im Betrieb aus und weiter.“, sagt Bock im Hinblick auf den Ausbau der weltweiten Standorte.

Sebastian Schlund, Stiftungsprofessor des BMVIT für Industrie 4.0 an der TU Wien, beschäftigt sich mit der Produktionsarbeit der Zukunft. „Da die digitale Transformation noch immer andauert und sich sogar beschleunigt, sind die langfristigen Auswirkungen auf Arbeit und Qualifizierung erst bestenfalls in Ansätzen absehbar. Sie werden sich je nach Branche, Berufsgruppe und Qualifikation auch massiv unterscheiden.“, ergänzt Schlund. „Viele Zukunftsprognosen im Bereich der Digitalisierung sind sehr spekulativ. Ziemlich sicher ist jedoch, dass Personal, das gleichzeitig IT-, Domänenexpertise und Umsetzungsstärke mitbringt, auch in Zukunft gefragter sein wird denn je. Teilaspekte wie Datensicherheit, Privacy aber auch Datenauswertung kommen erweiternd hinzu.“ „Die Kampagne ‚Industrie 4.0‘ hat bereits viel mehr geschafft, als bloß ein Werbe-Gag zu sein. Die Awareness der Öffentlichkeit und Politik für dieses zukunftsprägende Thema ist auf jeden Fall geweckt“, betonte Sebastian Schlund.

Neben der Veränderung der Prozesse und damit die Anforderungen an die Ausbildung, schafft Industrie 4.0 auch die Grundlage für komplett neue Lösungen und Geschäftsmodelle. „In der Ära der Digitalisierung weisen Geschäftsmodelle zunehmend disruptive Elemente auf. Unternehmen sind daher gefordert, neue Geschäftsmodelle umzusetzen – das betrifft große Unternehmen und KMU gleichermaßen. Zunehmend ist es nicht mehr entscheidend, die technologisch beste Lösung auf den Markt zu bringen, sondern das überzeugendste Gesamtkonzept zu entwickeln“, erläutert Roland Sommer, Geschäftsführer der „Plattform Industrie 4.0“.

BECOM-Produktionsleiter Joachim Supper und IT-Leiter Johann Katona präsentierten umgesetzte Beispiele zu Industrie 4.0-optimierten Prozessen für die Produktion von LED-Beleuchtungssystemen und –Steuergeräten von Motorrädern und PKWs, sowie auch SMART-METERN, welche bereits im Einsatz sind.

An der Chefsache Industrie 4.0-Initiator Rudolf J. Melzer moderierten Diskussion sowie der anschließenden Führung durch die Produktionshallen von BECOM beteiligten sich unter anderem der Geschäftsführer von Bossard Österreich, Kai von Buddenbrock, Braun-Lockenhaus-Geschäftsführer Jochen Joachims, der CEO von GGW Gruber, Johannes Riha, sowie der Geschäftsführer der trafomodern GmbH,  Christoph Blum.

Einzigartig ist, dass dieser Titel erstmals gleichzeitig an zwei Manager aus einem Unternehmen verliehen wurde.

In der Laudatio wurde hervorgehoben, dass die beiden Manager nicht nur ihre wirtschaftliche und technische Kompetenz, sondern auch ihr soziales Engagement für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszeichnet. Sie haben seit dem Management-Buy-Out im Jahr 2011 den Umsatz von € 45 Mio. auf über 80 Mio. gesteigert. Am Standort in Hochstraß sind derzeit 354 Mitarbeiter beschäftigt. BECOM gehört damit zu den Leitbetrieben des Burgenlandes.

Die Geschäftsführer sehen die Auszeichnung als eine besondere Ehre und Anerkennung ihrer geleisteten Arbeit in der BECOM.

BECOM hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1985 zu einem der führenden Elektronikdienstleistungsunternehmen im europäischen Raum entwickelt.

Die BECOM-Gruppe umfasst neben dem Standort in Hochstraß einen Betriebsstandort in Wien, einen Produktionsstandort in Tatabanya in Ungarn sowie eine Beteiligung an einem deutschen Unternehmen, welches einen Produktionsstandort in China und ein Vertriebsbüro in Kalifornien (USA) hat. Insgesamt sind in der Unternehmensgruppe mehr als 650 Mitarbeiter beschäftigt.

„BECOM ist ein global agierendes Unternehmen, welches seinen Kunden weltweit qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen anbietet. Wir gehen in den nächsten Jahren von einem jährlichen Umsatzwachstum von 10 % aus und werden unsere Marktstellung weiter ausbauen. Dadurch werden am Standort Hochstraß künftig weitere hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen“,  betonen die beiden Geschäftsführer.

Die Patenterteilung betreffend „Elektromotoreinheit“ beinhaltet eine Erfindung, die als Gegenstand die Konzeption einer Ansteuerelektronik für eine Elektromaschine hat, welche kompakt ausgeführt werden kann und entsprechend geringe Anforderungen an den Bauraum zu deren weiteren Anordnung stellt. Dies wird durch den modularen Aufbau in „Sandwich“ Bauform erreicht, wobei mehrere Leiterplatten (Ansteuerelektronik – Leistungselektronik 1 – Leistungselektronik 2 – …) parallel übereinander angeordnet werden. Die Kontaktierung der Leiterplatten erfolgt über Stifte und entsprechende Schleifkontakte. Damit ist eine sehr skalierbare Anwendung möglich und es kann flexibel auf unterschiedliche Motorleistungen reagiert werden. Der Zusammenbau ist einfach, da die Kontakte der Steckverbinder bloß ineinandergeschoben werden. Dadurch spielen Toleranzen in Z-Achse nur eine untergeordnete Rolle.

Hinsichtlich der Patenterteilung zu „Verfahren und Messanordnung zur Ermittlung eines Wertes eines Wärmewiderstandes einer Leiterplatte“ umfasst die Erfindung die Ermittlung des Wärmewiderstandes einer Leiterplatte, wobei über eine speziell entwickelte Leiterbahn eine elektrische Leistung eingebracht wird. Über den gemessenen Spannungsabfall an der Leiterbahn (Startwert, e-Funktion und anschließend linearer Anstieg) wird nach Subtraktion des linearen Anstiegs mit anschließender Glättung der thermische Widerstand Rth der Leiterbahn ermittelt. Dieses Verfahren wird bei uns in der Wareneingangskontrolle zur Überprüfung der Leiterplatten in thermisch kritischen Produkten eingesetzt.

Herzliche Gratulation an die Erfinder Andreas Prenner, Martin Glatz, Daniel Schaffer, Andreas Windisch, Patrick Wieser, Harald Ungerböck, Franz Schlögl und Michael Mandl aus der Entwicklungsabteilung!

Der Zusammenschluss der beiden Elektronikdienstleister führt zu einer Stärkung der globalen Reichweite und zu einer Interaktion mit weltweit, etablierten Partnern.

Mit der Beteiligung an der deutschen IVP kommen in der BECOM-Gruppe Vertriebsstandorte in Deutschland, Amerika und China hinzu, die Produktionskapazitäten werden erweitert – neben Hochstraß (AT) und Tatabánya (HU), steht der Gruppe nun auch Shenzhen (CN) als Produktionsstandort zur Verfügung.

BECOM (www.becom.at) ist eines der führenden österreichischen E²MS-Unternehmen (Electronics Engineering & Manufacturing Services) mit über 80 Mio. EUR Umsatz. Seit dem Jahr 1985 beschäftigt sich der One-Stop-Shop Dienstleister erfolgreich mit der Auftragsentwicklung und -fertigung von elektronischen und elektromechanischen Baugruppen und Geräten, von Musterbauten über Nullserien bis zur Serienproduktion in den Bereichen Automotive, Automation, Industrial und Medizintechnik.

IVP Group Germany GmbH (www.ivp-gmbh.de) agiert am Markt als dynamisches und flexibles Unternehmen, welches die Möglichkeit eines global aufgestellten Generalanbieters im Bereich EMS bietet. Das Angebot umfasst eine durchgängige Supply Chain, die Produktion und Services von Baugruppen und Geräten.

Vor 2 Monaten hat BECOM in Dongguan (CN) eine Repräsentanz eröffnet. Die Lieferantenqualifikation und die vor Ort Betreuung standen dabei im Fokus der Überlegungen. Dies war ein wichtiger, strategischer Schritt, da wesentliche Komponenten aus dieser Region bezogen werden.

„Mit IVP hat BECOM den perfekten, internationalen Partner gefunden, um die globale Ausrichtung voran zu treiben. Uns ist es gelungen einen entscheidenden Mehrwert für unsere Kunden zu erzielen und unser Dienstleistungsportfolio zielgerichtet zu erweitern.“, erklären die Geschäftsführer Johann Bock und Franz Klein.

„Im Jubiläumsjahr erzielte BECOM mit über € 70 Mio. den höchsten Umsatz in der Geschichte des Unternehmens. Der aktuelle Beschäftigtenstand ist mit 320 in Österreich und 170 in Ungarn ebenfalls der höchste seit der Unternehmensgründung“, betonen die beiden Geschäftsführer Johann Bock und Franz Klein.

Der Festakt fand in der 2.000 m² großen Fertigungshalle des neuen Zubaus statt.

Neben den Ansprachen von Staatssekretär Dr. Harald Mahrer, unseres LH Hans Niessl und unserer Geschäftsleitung, war auch Industrie 4.0 Thema einer Diskussionsrunde, an der neben Mag. Hubert Schuhleitner / CEO ZKW Group und Mag. Dr. hc Monika Kircher / Ex-Vorstandsvorsitzende INFINEON Technologies Austria AG auch „Automobilpapst“ Prof. Dr. Wilfried Sihn teilgenommen hat und den hohen Umsetzungsgrad von Industrie 4.0 bei BECOM bestätigte.

Die BECOM hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1984 zu einem der führenden E²MS-Anbieter im deutschsprachen Raum entwickelt. Die Pläne für die nächsten Jahre gehen von einem jährlichen Umsatzwachstum aus. Langfristige Kundenprojekte und neue Aufträge erfordern sowohl in der Produktions- als auch in der Entwicklungsabteilung zusätzliche Kapazitäten.

BECOM sieht somit einer viel versprechenden Zukunft entgegen und leistet einen beträchtlichen Beitrag zur Schaffung von burgenländischen Arbeitsplätzen.